DIE LUSTIGE WITWE - Danilo

Staatstheater Braunschweig 2019

„Vincenzo Neri, der als 24 Jähriger als Belcore in Donizettis Liebestrank an der Staatsoper Hamburg Humor zeigte, beweist als Danilo, dass er ohne Schwierigkeiten Witz und Ironie mit Melancholie und Sehnsucht verbinden kann, ohne den Bogen in die eine oder andere Richtung zu überspannen. Herrlich die Szenen in der er betrunken spielt, berührend ohne kitschig zu sein, das Duett und die Szene mit Hanna: „Lippen schweigen“. Auch stimmlich zieht er in dieser, für einen Bariton recht hochliegenden Partie, in seinen Bann. Sein Timbre schon geht unter die Haut, wie auch die einfühlsame Art, mit der er es moduliert. Das zeigte er bereits als Marcello in Puccinis La Boheme im vergangenen Dezember.“

Birgit Kleinfeld, Staatstheater Braunschweig: „Die lustige Witwe“ – Knallbunter Spaß mit Tiefgang, in: Das Opernmagazin, 24.02.2019

„Zu dem großen Erfolg des Abends trugen jedoch entscheidend die ausgesprochen lebendig agierenden Sängerdarsteller bei: […] Als Danilo kam Vincenzo Neri recht burschikos daher und nahm zwischendurch auch locker direkten Kontakt zum Publikum in der ersten Reihe auf, was gut ankam. Mit seinem schönen Bariton glaubte man dem Auftrittslied „Da geh ich zu Maxim“ sofort, dass ihm alle Damen dort zu Füßen lagen.“

Marion Eckels, Die lustige Witwe. Premiere am 23. Februar 2019. Umjubelt, in: Der Opernfreund, 24.02.2019

LA BOHÈME - Marcello

Staatstheater Braunschweig 2018

"Optimal in Spiel und Gesang zeigt Vincenzo Neri den Marcello, nie vordringlich, immer präsent und von kräftiger, dabei weicher baritonaler Fülle.“

Andreas Berger, Requiem der Jugendträume, in Braunschweiger Zeitung, 03. Dezember 2018 

"Auch Vincenzo Neri (Marcello) war eine Wucht auf der Bühne. Er hat Bühnenpräsenz und eine schöne, natürlich fließende Stimme. Zusammen mit seiner Frau Anat Edri bildete er auch sängerisch ein Traumpaar.“

Sarah Schnoor, La bohème als Märchen der Belle Époque am Staatstheater Braunschweig, in: bachtrack, 03. Dezember 2018

„Auch Anat Edri und Vincenzo Neri brillierten bei ihrem ersten Auftritt, als das durch eine Amor fou aneinander gebundenes Paar, Musetta und Marcello. Beide besitzen Stimmen von Wiedererkennungswert. […] Vincenzo Neri, ist,ebenso wie Anat Edri, ehemaliges Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg. Und bewies schon damals, wie gut und augenscheinlich mühelos er mit dem ihm gegebenen Stimmmaterial umzugehen weiß. Inzwischen hat sich sein Stimmumfang erweitert und bekommt mehr und mehr „Gänsehautpotential“ und auch er versteht es seiner Rolle darstellerisch ein authentisches, sich entwickelndes Profil zu geben.“

Birgit Kleinfeld, Staatstheater Braunschweig: „La Boheme“ – Wenn Musik und Optik einem köstlichen Bonbonregen gleichen, in: Das Opernmagazin, 03.12.2018

"Mit temperamentvollem Spiel und tragfähigem, kernigem Bariton gab Vincenzo Neri ausdruckskräftig den nicht grundlos eifersüchtigen Marcello."

Gerhard Eckels, Riesen-Erfolg, in: Der Opernfreund, 2. Dezember 2018 

LOHENGRIN - Heerrufer

Vlaamse Opera 2018

INTERVIEW mit Vincenzo Neri

Im Rahmen seines Debüts an der Vlaanderen Opera Antwerpen und Gent als Heerrufer in „Lohengrin“

Das Interview mit Vincenzo Neri und Fattiitalini.it finden Sie HIER 

Giovanni Zambito, Lohengrin, il baritono Vincenzo Neri a Fattitaliani: l'opera è gioia di stare sul palco. L'intervista, in: Fattiitaliani.it, 23.09.2018

„Neben den Protagonisten der zwei Paare hinterließ vor allem der Heerrufer Vincenzo Neri einen bleibenden Eindruck mit seiner markanten Eloquenz.“

Joachim Lange, David Alden präsentiert an der Flämischen Oper in Gent einen düsteren „Lohengrin“, in: nmz, 22.09.2018

„Ein Glücksfall hingegen: der eindringlich agierende, charaktervolle Heerrufer des aus Hamburg stammenden jungen Sängers Vincenzo Negri [sic! richtig: Vincenzo Neri], der derzeit als Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig unter Vertrag ist.“

Marc Fiedler, Antwerpen. Lohengrin. 7. Oktober, in: Das Opernglas, S. 27, 12/2018

„the King’s herald (incarnated by a persuasive Vincenzo Neri, with a deep and touching timbre)“

Cinzia Rota, The myth of the strong man: Lohengrin at the Flemish Opera, in: Classicagenda, 02.10.2018

„Heel mooi is ook de Heerrufer van de jonge Vincenzo Neri.“

[Sehr schön ist auch der Heerrufer des jungen Vincenzo Neri.]

Stephan Moens, 'Lohengrin' bij Opera Vlaanderen: Nóg een uitzichtloze interpretatie, in: De Morgen, 08.10.2018

„le baryton italien Vincenzo Neri, avec sa voix claire et superbement projetée, fait également forte impression en Hérault.“

Emmanuela Andrieu, Un Lohengrin peu lisible mais bien chanté à l'Opéra de Flandre, in: Opera Online, 24.09.2018

„le baryton italien Vincenzo Neri, avec sa voix claire et superbement projetée, fait également forte impression en Hérault.“

Emmanuela Andrieu, Un Lohengrin peu lisible mais bien chanté à l'Opéra de Flandre, in: Opera Online, 24.09.2018

„Vincenzo Neri offre au Héraut d'armes une belle surprise, façon steampunk, à la limite des peintures allemandes d’après-guerre. La voix confiante, jeune et ornementée soutient une juste discrétion scénique (contrastant avec le reste du plateau).“

Soline Heurtebise, Lohengrin à Gand, lost in interprétation, in: Olyrix, 24.09.2018

„Der Heerrufer des Vincenzo Neri kommt optisch abgehalftert daher, trumpft aber mit durchschlagender baritonaler Kraft auf und gehört für mich zu einem der Highlights.“

Jochen Rüth, Lohengrin. Der Schwanenritter als Friedensfürst, in: Der Opernfreund, 25.09.2018

„Den Heerrufer Vincenzo Neri darf man als Entdeckung verbuchen.“

Roberto Becker, Nichts wird gut, in: Neues Deutschland, 24.09.2018

„Menzione doverosa infine per il baritono italo-tedesco Vincenzo Neri che ha avuto un personale successo nella parte di Heerrufer, l’araldo del re.“

Alma Torretta, Torna Lohengrin nelle Fiandre, in: giornaledellamusica.it, 28.09.2018

„le héraut d’armes du Roi (incarné par un convaincant Vincenzo Neri, au timbre profond et touchant)“

Cinzia Rota, Le mythe de l’homme fort : Lohengrin à l’opéra des Flandres, in: Classicagenda, 02.10.2018

„Voix ferme et belle présence scénique, l’excellent Vincenzo Neri fait une première intervention en héraut claudiquant, bras en écharpe et jambe prise dans un appareillage orthopédique.“

Patrice Lieberman, Un Lohengrin de belle tenue à Anvers, in: bachtrack, 12.10.2018

„Een krachtig zingende Vincenzo Neri als Heerrufer kondigde Heinrich aan, die in een soort priestergewaad met gouden kroon een statige entree maakte, zij het mimend, maar terzijde met gloedvolle stem aangevuld.“

[Ein kraftvoll singender Vincenzo Neri als Heerrufer verkündete Heinrich, der in einer Art Priestergewand mit goldener Krone einen stattlichen Auftritt machte, allerdings nachahmend, aber ergänzt durch eine leuchtende Stimme.]

Franz Straatman, Grootse beelden in Vlaamse Lohengrin, in: Place de l’Opera / operamagazine.nl, 25.09.2018

„Ook Vincenzo Neri presteerde uitstekend als de heraut.“

[Auch Vincenzo Neri hat als Herold hervorragend abgeschnitten.]

Jos Hermans, David Alden met Lohengrin in Gent, in: Leidmotief / Vlaams Wagner Genootschap, 22.09.2018

„On soulignera aussi la belle incarnation du Roi Henri par Wilhelm Schwinghammer, remplaçant de dernière minute suite à la défection de Thorsten Grümbel, mais c’est plus encore le Héraut de Vincenzo Neri qui se distingue à force d’éclat et d’autorité naturelle.“

Florent Coudeyrat, Compte-rendu, opéra. Gand, le 20 sept 2018. Wagner : Lohengrin. Alejo Pérez / David Alden., in: classiquenews.com, 25.09.2018

MOSKAU TSCHERJOMUSCHKI

Boris 

Staatstheater Braunschweig 2018

„Celik allerdings ist ein Virtuose der Personenführung, weiß die Massen zu einem Individuenschwarm mit hundert Details zu arrangieren. Der Chor zieht da wie die Sängersolisten wunderbar mit, entfaltet auch mitreißende Kraft. Wie überhaupt die spielfreudigen Sänger den Abend prägen. Allen voran Vincenzo Neri als sympathischer Traumtänzer Boris, der als Rosenverkäufer sein Glück machen will und dabei sein sehnendes Herz wie seinen geschleiften Rosenstrauß an die Frau zu bringen sucht. Neri lässt dazu seinen so weichen wie klangprächtigen Bariton in lyrischen Couplets ertönen.“

Birgit Kleinfeld, Staatstheater Braunschweig: „Die lustige Witwe“ – Knallbunter Spaß mit Tiefgang, in: Das Opernmagazin, 24.02.2019

„Vincenzo Neri versah den sympathischen Gelegenheitsarbeiter mit ausgesprochen stimmschönem Bariton und munterem Spiel.“

Gerhard Eckels, Turbulent und meist witzig, in: Der Opernfreund, 20.05.2018

LIEDERABEND

"Da kam das alte Träumen"

 Schumanns „Liederkreis op. 24“, Hölderlin-Lieder von Viktor Ullmann

Piano: Christopher Lichtenstein; Moderation: Valeska Stern

Staatstheater Braunschweig 2017

„Von solchen Stimmen lässt sich träumen. Vincenzo Neri ließ in seinem Liederabend „Da kam das alte Träumen“ einen wunderbar entwickelten, weich strömenden, auch mal kraftvoll aufgehenden Bariton hören, der mühelos zarte Höhen erklimmt und in den Tiefen füllig wärmt. Eine Stimme, wie gemacht für Robert Schumanns Romanzen, mit denen er seine Geliebte Clara umschmeichelte. … 

Sehr gut traf Neri den Duktus der freitonal erzählten Hölderlin-Lieder des im KZ ermordeten Komponisten Viktor Ullmann. In Schumanns Liederkreis op. 24 ging er auch mehr aus sich heraus, bildete das Treiben in Nr. 2 energisch ab, sang ergreifend „Ich wandelte unter Bäumen“, exzellent begleitet von Christopher Lichtenstein.“

Andreas Berger, Fülle des Wohllauts, in: Braunschweiger Zeitung, 28.11.2017

LE NOZZE DI FIGARO - Il Conte d'Almaviva

Bregenzer Festspiele 2017

„als Graf von starker Bühnenpräsenz und klar zeichnendem Bariton der Deutsche Vincenzo Neri“

Fritz Jurmann, Witzig inszeniertes Versteckspiel wird zum Fest der Stimmen – Festspiele landen mit „Figaros Hochzeit“ beim Opernstudio einen Volltreffer, in: Kulturzeitschrift.at, 15.08.2017

„Als Graf Almaviva überzeugte Vincenzo Neri“

Gelungene "Hochzeit des Figaro" im Bregenzer Opernstudio, in: Kleine Zeitung, 15.08.2017

„stimmlich wie auch schauspielerisch hervorragend Vincenzo Neri (Bariton, Graf)“

Mario Beib, Eine groteske Zeitenwende, in: NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 15.08.2017

„Vincenzo Neri als Graf gockelt mit selbstbewusster Eleganz und Wendigkeit“

Bettina Kugler, Freiheit, Gleichheit, Widersprüchlichkeit, in: Tagblatt.ch, 16.08.2017

„Als Graf überzeugte der Deutsche Bariton Vincenzo Neri voll und ganz. Die Zurückhaltung zu Beginn mag einer Charakterformung geschuldet sein, die sich in einem Spiel, in dem der Fremdgeher am Schluss echt nachzuempfindende Abbitte leistet, als durchaus geschickt erwies.“

Christa Dietrich, So viel Erotik steckt in Mozarts Noten, in: Vorarlberger Nachrichten, 16.08.2017

„der elegante, feine Bariton des Vincenzo Neri als Graf Almaviva, der im Laufe des Abends immer mehr an Stimme und Autorität gewinnt.“

Katharina von Glasenapp, Mozarts „Le Nozze di Figaro“ begeistert musikalisch und szenisch in Bregenz, in: Schwäbische Zeitung, 15.08.2017